28.02.2018

Infobrief Februar 2018

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

hier erhältst Du unseren Februar- Newsletter!

Mit solidarischen Grüßen,

Team GewerkschafterInnen wählen links

AUS AKTUELLEM ANLASS

Rassisten und rechten Listen die Rote Karte zeigen!

Die Betriebsratswahlen stehen vor der Tür. Bei den diesjährigen Wahlen sollen verstärkt rechte und rassistische Listen oder Einzelpersonen aus dem Umfeld der AfD aufgestellt werden. Dem gilt es, entschlossen entgegentreten!

DIE LINKE. hat dazu Materialien erstellt: Einen Aufkleber „Betriebsratswahlen: Wir lassen uns nicht spalten. Rassisten und rechten Listen die rote Karte zeigen.“, einen Flyer und es gibt einen offenen Brief des Parteivorsitzenden. Die Aufkleber sind zum Verkleben und Verteilen vor und in den Betrieben geeignet. Alle Landesgeschäftsstellen der LINKEN erhalten diese Woche ein Kontingent, bitte fragt bei Interesse in der Landesgeschäftsstelle nach.

Alle Dokumente findet ihr gesammelt zum Download hier.

Falls Ihr darüber hinaus weitere Aufkleber benötigt, so könnt Ihr diese kostenlos nachbestellen. Bestellungen bitte per E-Mail mit vollständiger Adresse und gewünschter Stückzahl an Tim Herudek (tim.herudek@die-linke.de).

Gewerkschaftlicher Widerstand gegen die GroKo: Für eine soziale Alternative zur GroKo-Politik!

Der Aufruf, den wir letzte Woche zum Auftakt gesondert verschickt haben, hat binnen einer Woche über 1.300 UnterstützerInnen gesammelt! Der Unmut über die eindeutige Pro-GroKo-Positionierung scheint über die Parteigrenzen hinweg groß zu sein. Die Sammlung geht noch weiter:

Wer noch nicht unterschrieben hat, kann das hier tun: https://www.sozial-statt-grokopolitik.de/

Dort kann mittlerweile auch ein gelayouteter Aufruf zum Verteilen im Betrieb etc. runtergeladen werden.

AUS DEM BUNDESTAG

Analyse Koalitionsvertrag im Bereich Arbeit

So die Koalition zustande kommt, bleibt es im Bereich Arbeit vor allem bei einem kräftigen „Weiter So“- so die Analyse der vier Abgeordneten Jutta Krellmann, Susanne Ferschl, Pascal Meiser und Jessica Tatti. Wer sich für Analysen aus weitern Bereichen interessiert, findet sie kompakt hier.

Sachgrundlose Befristungen verbieten

Nicht der erste, und leider bestimmt auch nicht der letzte Antrag der Linksfraktion zu diesem Thema. Solange es sachgrundlose Befristungen gibt, gehört das Thema weiter auf die Tagesordnung im Bundestag. Hier findet Ihr den dazugehörigen Antrag und die Rede von Susanne Ferschl, MdB und Sprecherin für Gute Arbeit.

Betriebsratswahlen erleichtern und Betriebsräte besser schützen

Gute Arbeit ist nicht nur unbefristet und tarifvertraglich abgesichert, sondern auch mitbestimmt. Allerdings gibt es in neun von zehn Betrieben keinen Betriebsrat. Nur zum Teil liegt das an fehlender Initiative von Beschäftigten. Zunehmend sind mitbestimmungsfeindliche Arbeitgeber das Problem, die gegen Initiatorinnen und Initiatoren von Betriebsratswahlen vorgehen. Um gegen dieses Problem vorzugehen, hat die Linksfraktion in einem Antrag Vorschläge gemacht.

PUBLIKATIONEN

Türkei: Arbeitskämpfe im Ausnahmezustand

„Wir nutzen den Ausnahmezustand dazu, um Streiks zu verhindern“, so die klare Ansage des türkischen Präsidenten Erdogan. Tatsächlich wurde Anfang Februar ein großer Metallarbeiterstreik verboten. Doch die Metaller wehrten sich und konnten eine 25%-Lohnerhöhung durchsetzen.
Zwar macht die massive Repression in der Türkei auch den Gewerkschaften das Leben schwer. Der Widerstand der Arbeiter*innen konnte bisher trotzdem nicht gebrochen werden.

Dazu ein aktueller Text im Türkei-Dossier der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

TERMINE

Fachtagung: Initiative für ein Neues Normalarbeitsverhältnis
27.04.2018, Berlin

Es wird Zeit für einen gesellschaftlichen Aufbruch für «gute Arbeit für alle.» Prekäre Arbeit ohne Tarifvertrag, Niedriglöhne, «Teilzeit-Falle», Arbeitsverdichtung und Dauerstress sind für Millionen Beschäftigte zur Normalität geworden. Wie können wir in einer veränderten politischen Lage dem Kampf um «gute Arbeit für alle» Schwung verleihen?

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt Gewerkschaften, kritische ArbeitsforscherInnen, Aktive in Parteien und Bewegungsinitiativen und alle Interessierten zu einer Konferenz ein, um über gemeinsame Perspektiven im Kampf gegen prekäre Arbeit und Dauerstress, für die Stärkung der Tarifbindung sowie eine neue Arbeitszeitinitiative zu diskutieren.

Programm und Anmeldemöglichkeit zur Veranstaltung finden sich hier.

Veranstaltungsreihe zur Daseinsvorsorge: Zwischen Ausverkauf und Neuorientierung

Die viertägige Workshop-Reihe von Rosa-Luxemburg-Stiftung und ver.di beschäftigt sich mit der kommunalen Selbstverwaltung und der Zukunft der Daseinsvorsorge. Diese Themen werden in vier Workshops aufgegriffen:

20. März: Bürgerservice und digitale Verwaltung

24. April: Mobilität ökologisch und sozial nachhaltig gestalten

29. Mai: Freiwilligenarbeit und Gemeinwohl, Bürgerbeteiligung und Gemeinwohl

Die Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 20:30 Uhr in den Räumen der ver.di-Bundesverwaltung, Paul-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin statt.

Konferenz Marx200: Theorie – Politik – Sozialismus
02.-06. Mai 2018, Berlin

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung nimmt Karl Marx 200. Geburtstag zum Anlass, ihn mit einem großen Kongress mit mehr als 200 Referentinnen und Referenten aus allen Regionen der Welt zu würdigen. Es geht um die Analyse des Kapitalismus und Imperialismus, sozialistische Ziele und politische Strategien. Zentral ist die Frage, was es heute bedeutet, Marxist/in zu sein: Was können wir von Marx lernen, um in der Arbeitswelt zu intervenieren, um Ausbeutung und Herrschaft abzuschaffen?

Das Programm umfasst u.a. Greg Albo, Patrick Bond, Michael Burawoy, Luciana Castellina, Alex Demirovic, Frank Deppe, Patrick Eiden-Offe, Jayati Ghosh, Michael Hardt, Frigga Haug, Wolfgang Fritz Haug, Arlie Russel Hochschild, Bernd Riexinger, Karl Heinz Roth, Zhang Shuangli, Hans-Jürgen Urban, Marcel van der Linden, Michelle Williams, Erik Olin Wright...

Linke Politik konkret, Berlin, 11.-15.6.2018

Auch in diesem Jahr bietet die Linksfraktion im Bundestag 20 jungen GewerkschafterInnen die Möglichkeit, Einblick in den Parlamentsalltag zu gewinnen und die Schnittstellen zwischen Gewerkschaftsarbeit und Politik kennenzulernen. Hier findet Ihr Programm und Anmeldeformular. Anmeldeschluss ist der 3. April 2018.